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Fussfetisch für Einsteiger

Der Fussfetisch ist so alt wie die Geschichte der Sexualität selbst. Er existiert seit Jahrhunderten in vielfältigsten Variationen. Was dem einen Fussfetischisten die absolute Erfüllung ist, ist dem anderen ein Graus …

Der Fussfetisch kann sich auf die Fussbekleidung beziehen, also auf Schuhe und Strümpfe. Genauso kann er sich nur auf bestimmte Teilbereiche der Füße konzentrieren. Auf Zehen, Nägel, Ballen, Fusssohle. Ob der Fuss selbst oder ein Strumpf oder Schuh zur sexuellen Befriedigung beim Fussfetisch eingesetzt wird, ist ebenfalls von individuellen Vorlieben abhängig. Sogar, ob der Fuss selbst überhaupt zum Einsatz kommt oder nur als optischer Anreiz gesehen wird.

Fussfetischisten lassen sich mithilfe des Fusses zum Höhepunkt bringen. Beim so genannten Footjob reibt der Fuss mit Sohle und Ballen über das Geschlechtsteil. Eine Aufgabe, die viel Geschick und Gefühl erfordert, denn kaum jemand beherrscht seine Füße so wie seine Hände. Beim Toejob wird der Penis nur mit den Zehen (englisch toe) gereizt und stimuliert. Nun muss der Fuss beim Fussfetisch aber gar nicht aktiv werden, um je nach Geschmack und sexueller Neigung des Fetischisten zu wahren Freunde zu führen. Einige genießen es, Füsse anderer zu kitzeln oder sich gefesselte Füsse anzuschauen. Sadistischere Mentalitäten stehen darauf, Füsse mit Stöcken oder Peitschen zu bearbeiten. Diese Variante des Fussfetisch ist dann aber eher im S/M-Bereich anzusiedeln. Weit häufiger werden Füsse als optischer Anreiz betrachtet. Frauen in Strapsen und hochhackigen Schuhen gefallen so ziemlich jedem heterosexuellen Mann.

Der Fussfetisch hat unzählige Varianten: So kann sogar die Hautfarbe des Fußes ein stimulierende Rolle spielen, die Form der Zehennägel – viele stehen auf gepflegte Füsse, andere wiederrum wollen diese ausdrücklich vollkommen verschmutzt, am liebsten in dreckig und matschig sehen. Der Fussfetisch fand einen seine bisher traurigsten Höhepunkte vor Jahrhunderten in China. Dort galt der so genannte Lotusfuss als Höhepunkt der Schönheit. Je kleiner, desto besser – und so wurden den Geishas schon im frühen Alter die Fussknochen gebrochen und so straff bandagiert, dass die Füsse nicht mehr normal wachsen konnten und zu einem winzigen, kaum gebräuchlichen Körperteil verkümmerten.

Der Fussfetisch ist übrigens keine ausschließlich heterosexuelle Spielart der Erotik: Viele Homosexuelle erregen sich an den Füßen des eigenen Geschlechts, während heterosexuell orientierte Männer in der Regel Männerfüße alles andere als sexy finden. Hand in Hand mit dem Fussfetisch geht der Schuhfetisch. Stiefel, Pumps und auch Turnschuhe können durch ihre Optik, ihre Haptik und ihren spezifischen Geruch als sexuell stimulierend empfunden werden. Devote Naturen leben es, ihren Fussfetisch mit dem so genannten Trampling auszuleben. Hierbei werden die nackten Füsse auf das Gesicht des Fetischisten gestellt oder aber man läuft über seinen gesamten Körper. In Kombination mit einem Schuhfetisch erfolgt diese Prozedur inklusive des Schuhwerks.

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